Die Fajã dos Padres ist ein einzigartiges Gebiet an der Südküste Madeiras, das sich durch eine seltene Kombination aus historischem, landwirtschaftlichem und landschaftlichem Wert auszeichnet.
Entstanden aus einem uralten Felsvorsprung, der eine fruchtbare Plattform zwischen dem Meer und einer etwa dreihundert Meter hohen Klippe bildete, entwickelte sich dieser Ort im Laufe der Jahrhunderte zu einem bemerkenswerten Beispiel menschlicher Widerstandsfähigkeit und dem Erhalt des kulturellen Erbes. Ab dem Ende des 16.
Jahrhunderts wurde die Fajã von Jesuitenpatres verwaltet, die ihr ihren Namen gaben und eine beispielhafte Landwirtschaft etablierten, insbesondere die Produktion der Malvasia Cândida, einem der bekanntesten Weine in der Geschichte des Madeiraweins.
Nach der Vertreibung des Jesuitenordens wechselte das Anwesen mehrmals den Besitzer und erlebte Phasen des Wandels und Herausforderungen im Weinbau.
Im 20. Jahrhundert gelangte die Fajã in den Besitz der Familie Jardim Fernandes, die landwirtschaftliche Traditionen wiederbelebte, die letzte ursprüngliche Malvasia-Cândida-Rebe bewahrte und ein nachhaltiges Projekt etablierte, das die Authentizität des Gebiets wertschätzt.
Heute ist Fajã dos Padres über eine Panoramaseilbahn erreichbar und vereint vielfältige Landwirtschaft, restaurierte historische Unterkünfte und ein kontinuierliches Engagement für den Erhalt der Landschaft und des kulturellen Erbes.
Es gilt als Vorbild für die Förderung der madeirischen Identität, wo Natur, Geschichte und Tradition in beispielhaftem Einklang stehen.
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Zugänglichkeit
♿🟠- Zugänglichkeit: Mittel (Aufgrund des Untergrunds erfolgt der Zugang über eine Rampe mit leichter Neigung).



